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Einsätze der FF Rimpar

Schwerer Verkehrsunfall auf der A7 - Aufwändige Bergungsarbeiten

bild06Schwerer Verkehrsunfall auf der BAB 7 - Lkw-Insasse verstorben - Aufwändige Bergungsarbeiten

 

Hausen b. Würzburg / Landkreis Würzburg - Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 7 ist am Donnerstagnachmittag ein 45jährigen Mann aus Thüringen, der als Beifahrer eines Tiertransporters unterwegs war, verstorben. Zwei weitere Beteiligte kamen mit Verletzungen in Krankenhäuser. Insbesondere aufgrund eines beteiligten Tiertransporters waren aufwändige Bergungsmaßnahmen bis in die Nachtstunden im Gange.

 

In Richtung Kassel war die Autobahn komplett gesperrt. Kurz nach 15.00 Uhr hat sich der Verkehrsunfall auf Höhe der Rastanlage Riedener Wald ereignet. Dem Sachstand nach fuhr ein mit 86 lebenden Schweinen beladener Lastzug auf der rechten Fahrspur mit großer Wucht auf einen verkehrsbedingt abbremsenden Autotransporter auf. Der auffahrende Lkw geriet daraufhin ins Schleudern, kippte um und kam quer zur Fahrbahn zum Liegen. Während des Schleudervorgangs wurde auch ein Kleintransporter in den Verkehrsunfall verwickelt. Ein Pkw wurde offenbar durch Trümmerteile beschädigt.

 

Der Beifahrer im Tiertransporter wurde so schwer verletzt, dass für ihn jede Hilfe zu spät kam. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Der 55-Jährige am Steuer und der ein Jahr jüngere Lenker des Autotransporters wurden mittelschwer verletzt. Beide kamen nach einer Erstversorgung mit Rettungswagen in Krankenhäuser. Die Aufnahme des Verkehrsunfalls erfolgte durch die Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck. Außerdem befanden sich die Autobahnmeisterei sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Arnstein, Bergtheim, Rimpar, Hausen, Erbshausen-Sulzwiesen, Kürnach und Estenfeld im Einsatz.

 

Der Rettungsdienst war mit einem Notarzt, einem Rettungshubschrauber und Rettungswagen vor Ort. Auch das Veterinäramt wurde eingeschaltet. Zur Klärung des exakten Unfallhergangs kam auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg auch ein Sachverständiger zur Unfallstelle.

 

Für die Dauer der Unfallaufnahme und der aufwendigen Aufräum- und Bergungsmaßnahmen musste die Autobahn in Richtung Kassel bis gegen 1.45 Uhr komplett gesperrt werden. Im Laufe des Abends und der Nacht wurden die, teilweise noch im Transporter befindlichen Schweine in Ersatzfahrzeuge verladen. Die Bergung des Tiertransporters und des Autotransporters zog sich bis nach Mitternacht hin. Dazu musste auch die Gegenfahrbahn Richtung Würzburg in der Zeit von 20.00 Uhr bis 23.15 Uhr voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde durch die Einsatzkräfte an der Anschlussstelle Gramschatz von der Autobahn abgeleitet, was auch aufgrund der baustellenbedingten Sperrung der B19 zu massiven Verkehrsbeeinträchtigungen und Stauungen auf den umliegenden Straßen und Ortschaften führte.

 

Die beteiligten Einsatzkräfte lobten die gute und kompetente Zusammenarbeit der eingesetzten Feuerwehren, Veterinäramt, Tierarzt, Autobahnmeisterei und Polizei.

  

 

Beteiligte Einsatzkräfte:

Feuerwehren

  • FF Arnstein (Lkr. MSP)
  • FF Bergtheim
  • FF Erbshausen-Sulzwiesen
  • FF Estenfeld
  • FF Hausen
  • FF Rimpar
  • Kreisbrandrat Würzburg-Land 1 Michael Reitzenstein
  • Kreisbrandmeister Würzburg-Land 3/2 Norbert Groschupp

Rettungsdienst

  • Notarzt
  • Rettunsgwagen
  • Rettungshubschrauber
  • Betreuungsdienst

Weitere Einsatzkräfte

  • Polizei
  • Sachverständiger/in
  • Bergungsdienst
  • Veterinäramt und Tierarzt
  • Autobahnmeisterei

Dieser Bericht beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidium Unterfranken und Informationen der Freiw. Feuerwehr Rimpar. - Fotos: NEWS5


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