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Brandschutzerziehung FF Gramschatz


Allgemeine Information


Dass das eigene Kind mit Streichhölzern spielt und damit leicht gefährliche Verletzungen und Brände entstehen, wollen viele Eltern nicht wahrhaben. Deshalb kommt der Brandschutzerziehung von Kindern durch die Feuerwehren ein wichtige Bedeutung zu. Auch die Freiwillige Feuerwehr Gramschatz führt seit einigen Jahren Brandschutzerziehung im Gramschatzer Kindergarten, sowie gemeinsam mit der FF Rimpar bei verschiedenen Aktionen der Jugendarbeit im Markt Rimpar (z.B. Ferienprogramm, Hüttendorf, Suchtprävention der Hauptschule) durch.


Kommandant als Erzieher


1. Kommandant Dirk Wiesner bringt als ausgebildeter Erzieher die besten Voraussetzungen für eine anschauliche und interessante Brandschutzerziehung für Kinder, Jugendliche oder auch Erwachsene mit.


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Brandschutz - Koffer


Die FF Gramschatz bedient sich bei der Brandschutzerziehung verschiedener Materialien, die im Jahr 2000 durch eine Spende der Laienspielgruppe Rimpar e.V. in Höhe von DM 250,-- angeschafft werden konnten. Die Laienspielgruppe übergab hier einen Teil des Erlöses eines Benefizkonzertes zu Gunsten Gramschatzer Vereine und Organisationen.

An unserer Notrufübungsanlage können Kinder, Jugendliche und Erwachsene problemlos das Absetzen eines Notrufes üben. Mit der Klappmaulpuppe "Fix" aus dem Programm des Landesfeuerwehrverband Bayern klappt auch der Kontakt zu unsicheren und vorsichtigen Kindern. Arbeitsblätter, Broschüren, Urkunden, u.ä. der Feuerwehrverbände, Versicherungen und Organisationen werden gerne eingesetzt, teilweise individuell angepasst oder selbst neu erstellt.

Das "Feuerwehrfahrrad", das ehem. 1. Kdt. Anton Hartl gebaut hat, bereitet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen viel Spaß.


Kinder kennen keine Gefahr ...

Kinder sind vom Feuer fasziniert ...

Kinder wissen nicht, wie gefährlich das Feuer sein kann ...

Welche Wirkungen es hat ...

Dass Feuer Menschenleben gefährden und Millionenwerte vernichten kann...


Kindliche Neugier, kindlicher Spieltrieb, kindlicher Nachahmungstrieb, das sind die Hauptursachen, wenn Kinder leichtfertig Feuer legen.

Verbote, Abschreckung, Angst - damit ist das Problem nur unzureichend zu lösen. Ein Verbot wirkt nur, so lange man es kontrollieren kann. Heimlichkeiten sind die Folge. Aufklärung ist wirkungsvoller als jedes Verbot.


Zehn feurige Ratschläge für Eltern


1.


Kinder sollen von ihren Eltern schon früh darauf aufmerksam gemacht werden, dass Feuer heiß ist. Ohne das Kind zu gefährden, beginnen umsichtige Eltern damit bereits beim ein bis zwei Jahre alten Kindern, indem sie die Kinderhand langsam an eine Kerzenflamme heranführen.


2.


Der kindliche Spiel- und Nachahmungstrieb will gestillt sein. Umsichtige Eltern nehmen darauf Rücksicht. Sie erlauben ihren Kindern unter Aufsicht den Umgang mit Streichhölzern und Feuer, wann immer sich es sich anbietet. Zum Beispiel, wenn ein Teestövchen, Weihnachts- oder Geburtstagskerzen angezündet werden.


3.


Der richtige Umgang mit Streichhölzern will gelernt sein. Umsichtige Eltern zeigen ihren Kindern darum die richtige Streichholzhandhabung:

a)

Das Holz nicht zu lang fassen, sonst bricht es ab.

b)

Das Streichholz nicht schräg nach unten, sondern waagerecht zu halten. Sonst schlägt die Flamme gegen die Kinderhand und das brennende Streichholz wird in einer Schreckreaktion fallen gelassen

c)

Das Streichholz auspusten (nicht "ausschütteln") und zum ausglühen auf eine nichtbrennbare Ablage legen.


4.


Verbote und Strafdrohungen fordern nur den kindlichen Trotz heraus. Sie führen zur Heimlichkeit. Das Kind zündelt im geheimen. Wenn dann etwas passiert, wagt das Kind aus Angst nicht, Erwachsene zu Hilfe zu rufen. Dadurch wird alles nur noch schlimmer.


5.


Umsichtige Eltern führen ihre Kinder gar nicht erst in Versuchung. Sie schließen Streichhölzer und Feuerzeuge konsequent weg, damit sie nicht in der Reichweite des Kindes sind. Diese „stille“ Vorsichtsregel ist um so wichtiger, wenn Kinder häufig alleine sind.


6.


Als übermächtige Verführung muss es auch auf jedes Kind wirken, wenn es vom Einkauf für die Mutter Streichhölzer mitbringen soll. Umsichtige Eltern werden ihre Kinder nicht in Versuchung führen.


7.


Zum Indianerspiel gehört für Kinder auch ein knisterndes Lagerfeuer. Auch hier hilft kein Verbot! Ein umsichtiger Vater wird beim ersten Indianerfeuer dabei sein, damit die kleine „Rothaut“ fachmännischen Rat erhält und Vorsichtsmaßregeln zur Selbstverständlichkeit werden.


8.


Wissenschaftliche Lern- und Experimentierspiele (z.B. Chemiekästen) haben oft großen pädagogischen Wert, sind aber nicht immer ungefährlich. Umsichtige Eltern werden ihre Kinder in Ruhe mit dem dabei notwendigen Umgang mit offenem Feuer vertraut machen.


9.


Umsichtige Eltern lassen Kleinkinder niemals bei offenem Licht unbeaufsichtigt. Die züngelnde Flamme übt eine „hypnotische Anziehungskraft“ aus. Ohne Böswilligkeit entstehen dadurch schnell Wohnungsbrände, die vor allem das Leben des Kindes selbst gefährden.


10.


Schon Kleinkinder sollten ihren Namen, ihre Adresse, sowie die Nummer der Feuerwehr (112) lernen, um bei einem Feuer schnell Hilfe rufen zu können.


Definition der Brandschutzerziehung


Brandschutzerziehung ist die altersentsprechende, praxisbezogene Vermittlung von notwendigem und fachgerechtem Wissen zur Brandverhütung und zum richtigen Verhalten im Brandfalle. Brandschutzerziehung im Kindergarten und der Schule gehört zum Bereich der Sicherheitserziehung.



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